Herzlich Willkommen im Dekanat Wittenberge

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Katholische Kirche zwischen Prignitz und Havelland

Wappen des Bistums Havelberg

Wappen des Bistums Havelberg

Hoch über der Havel erhebt sich der Dom zu Havelberg mit seinem mächtigen Westwerk. Er wurde 1170 konsekriert und war in seiner heutigen Gestalt um 1330 fertig gestellt. Das dazu gehörige Bistum wurde allerdings schon 948 von Otto I., dem späteren deutschen Kaiser, gegründet, einige Chronisten nennen auch das Jahr 939. Fest steht jedenfalls, dass von hier aus den Stämmen der Heveller und Sprewanen zwischen Elbe und Oder der christliche Glaube vermittelt werden sollte.

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Natur

Von , 5. Mai 2014

Gott hat die Welt so schön gemacht.

Sternsinger

Von , 4. Januar 2014

20 * C + M + B * 14

“Christus mansionem benedicat”

“Christus segne dieses Haus”

 

Dekanatstag

Von , 16. Juni 2013

Impressionen vom Dekanatstag 2013 in Heiligengrabe.

 

 

Ostern entgegen

Von , 24. Februar 2013

In diesem Jahr sind wir schon mitten in der österlichen Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. In dieser werden wir eingeladen, unseren Blick auf den Herrn zu richten und besonders sein Leiden am Kreuz zu betrachten. Dies geschieht gemeinschaftlich in den Kreuzwegandachten in unseren Kirchen. Bei den Gottesdiensten kommt es weniger darauf an, möglichst viele kluge Gedanken zu entwickeln, was man in der Fastenzeit alles tun könnte. Auch steht nicht die heutige Welt mit ihrer Not und Qual im Mittelpunkt. Nein, wir betrachten Jesus und sein Leiden für uns, das heißt sein Leiden für mich persönlich. Dadurch erhalten wir wieder eine Ahnung von der Größe seiner Liebe zu jedem von uns. Diese Liebe ist die Kraft aus der wir Christen leben. Diese Liebe ist es, die uns befähigt Gutes zu tun. Werke der Nächstenliebe zu denen wir in dieser Zeit besonders aufgerufen sind.

Kann jemand nicht am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen, sollte er die Gelegenheit suchen bewusst vor dem Kreuz des Herrn zu beten. Durch die Kreuze in unseren  Kirchen und durch die geweihten Kreuze in unseren Häusern oder Wohnungen werden wir von Gott eingeladen, seinen Segen zu empfangen. Stellen oder knien wir uns bewusst vor unsere Kreuze und verweilen wir mit unserem Geist, unserer Seele bei Jesus. Die Zeit, die wir dafür einsetzen, ist keine verlorene Zeit.

Gesegnete Weihnacht und frohe Feiertage

Von , 25. Dezember 2012

Advent

Von , 3. Dezember 2012

„Segne diesen Kranz und diese Kerzen. Sie sind ein Zeichen, dass du der Ewige bist, dem auch diese kommende Zeit gehört; ein Zeichen des Lebens, das wir von dir erwarten: ein Zeichen, dass du das Licht bist, das alle Finsternis erhellen kann.“

Dieses Wort ist Teil des Segensgebetes über den Adventskranz. Dieser wird uns in der Zeit vor Weihnachten wieder begleiten: in unseren Kirchen und unseren Wohnungen. Das  Gebet bringt den Sinn dieses Brauches zum Ausdruck: Wir Christen blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Sie wird für uns immer heller und schöner werden, weil unser Gott ‚ der Ewige’ am Ende uns erwartet. Nicht nur wir warten auf ihn, er wartet auch auf uns! Unser Gott sehnt sich danach unser Leben hell zu machen. Das gilt vor allem für das ewige Leben in seinem Reich, im Himmel. Aber auch auf Erden kann in unserem Innern ein Licht beginnen zu leuchten. Das geht ähnlich wie beim Adventskranz, langsam in kleinen Schritten. Laden wir ihn deshalb ein, uns immer mehr mit seinem Licht und seiner Liebe zu entzünden. Das Anzünden der Adventskranzkerzen kann ein Anstoß für uns sein, in diesem Sinne zu beten.

Der katholische Pfarrer Markus Hahn aus Kyritz betreut fortan auch Pritzwalk, Meyenburg und Wittstock

Von , 15. Oktober 2012

 

Allein auf weiter Flur

PRITZWALK/MEYENBURG - Pfarrer Markus Hahn von der katholischen Pfarrei Heilig Geist in Kyritz steht seit dem 1. Oktober zusätzlich auch der Kirchengemeinde Heilig Kreuz vor, zu der Pritzwalk, Meyenburg und Wittstock gehören. Zunächst ordnet er bis 1. November die neuen Aufgabenfelder. Am 30. September verabschiedete die Gemeinde Pfarrer Mathias Faustmann, der drei Jahre lang die gut 1000 katholischen Christen von Heilig Kreuz betreute. Faustmann wurde in die Gemeinde Sankt Martin nach Berlin-Kaulsdorf berufen.

„Dies ist keine Übergangsregelung, sondern auf Dauer angelegt“, sagte Hahn zum personellen Aderlass. Der 47-Jährige wohnt weiter in Kyritz und betreut nun 2000 katholische Christen in einem Einzugsgebiet von gut 2000 Quadratkilometern. Sein neuer Pfarrbereich erstreckt sich von Rhinow (Havelland) bis in den Norden der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin.

„Die Abberufung von Pfarrer Faustmann kam kurzfristig, war aber absehbar“, erklärte Hahn im Gespräch mit der MAZ. „Dies ist eine Notwendigkeit, denn hier gibt es zu wenig Amtshandlungen“, gibt er die Position des Bistums Berlin wieder. Schon bevor Mathias Faustmann hier antrat, war „die Situation bekannt“. Sie sei auf die Bevölkerungszahlen im ländlichen Raum zurückzuführen.

„Ich muss sehen, wie ich die vielen Gottesdienstorte unter einen Hut bringe“, sagte Hahn. Er stelle sich aber mit „gelassener Freude der Herausforderung“. Aber: „Für manche Orte wie Wittstock, Neustadt oder Meyenburg bedeutet dies ab 1. November einen großen Wechsel.“ In Meyenburg fällt künftig die Vorabendmesse weg und wird durch einen Wochentagsgottesdienst meist montags um 9.30 Uhr ersetzt. Die Heilige Messe am Sonntag in Wittstock entfällt, dafür gibt es dort jeden 2. und 4. Sonnabend im Monat um 16 Uhr eine Vorabendmesse. In Pritzwalk gibt es weiter sonntags eine Heilige Messe, die um 9 Uhr beginnt. „Die Gemeinden halten die Luft an“, beobachtet Hahn im Zuge der Neuordnung. Er ist sicher, „wenn alle guten Willens sind, kann sich die Arbeit positiv entwickeln.“ Die drei Gemeindemitarbeiter bleiben erhalten.

Markus Hahn wuchs in Westberlin auf, studierte zunächst Elektrotechnik und wechselte dann nach Paderborn zum Studium der katholischen Theologie. 1994 erhielt er die Priesterweihe. Nach mehreren Stationen als Kaplan begann er im Jahre 2000 als Pfarrer in Neustadt (Dosse) und ist seit 2004 in der Pfarrei Heilig Geist in Kyritz tätig. „Ich mag alle Aufgabenfelder, denn auf dem Lande bin ich für alle Generationen zuständig“, sagt Markus Hahn. Einen Ausgleich findet er bei der Gartenarbeit.

(Von Christamaria Ruch)

Verabschiedung Pfr. Faustmann

Von , 21. September 2012

Die Gemeinde „Heilig Kreuz“ feierte am Sonntag, dem 30. September 2012, in Wittstock das Erntedankfest.

Die Kirche war festlich geschmückt mit „Gottes guten Gaben“, die Pfarrer Faustmann in seiner Predigt als die drei großen „G“ hervorhob.  Die Kinder-Musikgruppe gestaltete unter der Leitung von Frau Richter diesen Gottesdienst feierlich und die Kirche war lange nicht mehr so gut mit Gläubigen gefüllt wie an diesem Tag, denn Pritzwalker, Meyenburger und Wittstocker begingen diese Messfeier gemeinsam.

Grund dafür war nicht nur der Dank für die reiche Ernte des Jahres, sondern auch der Abschied von Pfarrer Faustmann, der seit dem 01. Oktober 2012 der Gemeinde „St. Martin“ in Berlin / Kaulsdorf vorsteht.

Nach der Segnung der Erntegaben verabschiedete sich die Gemeinde, vertreten durch Mitglieder des Pfarrgemeinderates,  mit persönlichen Worten und Segenswünschen von Pfarrer Faustmann und überreichte u.a. ein Buch, dass viele Momente aus dem Gemeindeleben der letzten drei Jahre in Fotos festhielt.

Vor der Kirche, die mit dem neu gestalteten Gelände geradezu zum Verweilen einlädt und für dessen Umgestaltung sich auch Pfarrer Faustmann eingesetzt hat, wurde aus Anlass des Erntedankfestes ein kleiner Imbiss angeboten, zu dem die ganze Gemeinde herzlich eingeladen war. Viele Gemeindemitglieder blieben noch und nutzten die Gelegenheit, sich von Pfarrer Faustmann persönlich zu verabschieden. Es wurden Hände geschüttelt, Erinnerungen an Begebenheiten der letzten drei Jahre wachgerufen und gute Wünsche für die Zukunft ausgesprochen. Der liebe Gott segnete diese letzte Begegnung der Gemeinde mit ihrem Pfarrer mit reichlich Sonnenschein.

Wir wünschen Herrn Pfarrer Faustmann alles Gute und Gottes Segen auf seinem neuen Weg in Berlin. Möge er seiner neuen Gemeinde zum Segen werden, viele neue Erfahrungen sammeln und trotzdem mit einem Lächeln an die vielen Begegnungen in der Gemeinde „Heilig Kreuz“ zurückdenken.

 

 

 

Senioreneinkehrtag

Von , 1. September 2012

Die Senioren des Dekanates sind wieder herzlich zum nächsten Senioreneinkehrtag in Heiligengrabe eingeladen. Am 10. September 2012 treffen wir uns ab 9.30 Uhr im Klosterstift Heiligengrabe. Herzliche Einladung!

Wittenberge hat ein neues Wahrzeichen / Gestern erhielt die Katholische Kirche wieder eine weithin sichtbare Turmspitze

Von , 24. August 2012

WITTENBERGE - Als gestern Vormittag die Spitze auf dem Turmstumpf aufsetzte, waren sich alle einig: Das hat wunderbar geklappt. Dennoch zu Beginn der Himmelfahrt der 18 Meter hohen Konstruktion hatte es zwei Fehlversuche gegeben. Es schien, als wolle sich die in den Seilen hängende Spitze neigen. Weitere Gurte wurden angebracht und schließlich hing sie fest wie in einem Korsett.

Ein wirklich kritischer Moment war dann das Aufsetzen der Spitze auf den Turmstumpf. Matthias Wieck vom gleichnamigen Architekturbüro berichtete: Die Spitze musste zwischen zwei Giebel abgesenkt werden. „Da waren nicht mal fünf Zentimeter Luft“, erklärte er. Eine Beschädigung der Giebel war schon ins Auge gefasst worden. Doch der Kran setzte die Spitze ohne anzuecken ab. Der Kommentar von Matthias Wieck: „Eine unglaubliche Präzision.“

Einer, der sich an diesem Tag besonders freuen durfte, war Günther Mikolasch, Vorsitzender des Fördervereins, der sich 2006 zur Errichtung der Turmspitze gegründet hatte. „Das ist ein sehr schöner Moment.“ Mehr wolle er gar nicht sagen.

Jede Phase des Turmaufsetzens hatte auch Udo Schenk verfolgt. Er habe sich die Spitze auf dem Turm immer vorgestellt. Aber als sie gestern plötzlich leibhaftig da war, sei das doch etwas ganz anderes gewesen, schilderte der Schauspieler seinen Eindruck. Viermal war er beim Stadtfest dabei gewesen, um am Stand der Katholischen Kirche für die Turmspitze zu werben. Als beim ersten Mal gleich 1000 Euro zusammenkamen, habe er gemerkt, dass er mit seiner Popularität Leute zum Mitmachen bewegen kann. Er verwies auch auf die gemeinsame Benefizveranstaltung mit Heiko Reisig.

Aufmerksamer Beobachter des Geschehens war Gordon Thalmann von der Denkmalbehörde des Landkreises. Nach der Zerstörung des Turms bei einem Bombenangriff auf Wittenberge sei diese Kriegswunde nun geheilt. Ziel sei es gewesen, den Turm originalgetreu wieder herzustellen. Das sei allerdings nicht so einfach gewesen, da die alten Bauunterlagen nur ungenau waren. Postkarten und Fotos mussten für die Rekonstruktion hinzugezogen werden. Nach der Zerstörung der Turmspitze waren zwei Giebel abgetragen worden, damit ein Notdach errichtet werden konnte. Die beiden Giebel am Fuß der Turmspitze werden nun wieder aufgemauert, damit sind die vier Giebel wieder vollständig. Die vier Turmecken bekommen auch die ehemaligen Filialtürmchen zurück. Bis zum Ende des Jahres wird eine Turmuhr eingebaut. Das Ziffernblatt ist vom Markt aus zu sehen.

Herbert Dreifke, Vorsitzender des Fördervereins zur Errichtung der Turmspitze von St. Jacobi in Perleberg, meinte, dieser Tag mache Mut, dass die Jacobikirche in einigen Jahren auch wieder eine Turmspitze aufgesetzt bekomme.

Der Förderverein in Wittenberge brachte innerhalb von sechs Jahren mehr als 105 000 Euro auf. Die Gesamtbaukosten betragen voraussichtlich 170 000 Euro. Das Land beteiligt sich mit 20 000 Euro und das Bonifazius-Werk der Katholischen Kirche steuert 38 000 Euro bei. (Von Michael Beeskow)