Herzlich Willkommen im Dekanat Wittenberge

Benutzen Sie die Karte, um die Seiten der Städte und Gemeinden im Dekanat Wittenberge aufzurufen.

Lenzen Perleberg Wittenberge Bad Wilsnack Havelberg Neustadt/Dosse Pritzwalk Kyritz Wittstock Meyenburg

Katholische Kirche zwischen Prignitz und Havelland

Wappen des Bistums Havelberg

Wappen des Bistums Havelberg

Hoch über der Havel erhebt sich der Dom zu Havelberg mit seinem mächtigen Westwerk. Er wurde 1170 konsekriert und war in seiner heutigen Gestalt um 1330 fertig gestellt. Das dazu gehörige Bistum wurde allerdings schon 948 von Otto I., dem späteren deutschen Kaiser, gegründet, einige Chronisten nennen auch das Jahr 939. Fest steht jedenfalls, dass von hier aus den Stämmen der Heveller und Sprewanen zwischen Elbe und Oder der christliche Glaube vermittelt werden sollte.

Weiter lesen 'Herzlich Willkommen im Dekanat Wittenberge' »

Advent

Von , 9. Dezember 2014

Paar

Allerseelen

Von , 2. November 2014

„Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen.“

Rosenkranzmonat

Von , 30. September 2014

Ave Maria   –   Gegrüßet seist du, Maria

 Oktober * Rosenkranzmonat * 

 

Natur

Von , 5. Mai 2014

Gott hat die Welt so schön gemacht.

Sternsinger

Von , 4. Januar 2014

20 * C + M + B * 14

“Christus mansionem benedicat”

“Christus segne dieses Haus”

 

Dekanatstag

Von , 16. Juni 2013

Impressionen vom Dekanatstag 2013 in Heiligengrabe.

 

 

Ostern entgegen

Von , 24. Februar 2013

In diesem Jahr sind wir schon mitten in der österlichen Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. In dieser werden wir eingeladen, unseren Blick auf den Herrn zu richten und besonders sein Leiden am Kreuz zu betrachten. Dies geschieht gemeinschaftlich in den Kreuzwegandachten in unseren Kirchen. Bei den Gottesdiensten kommt es weniger darauf an, möglichst viele kluge Gedanken zu entwickeln, was man in der Fastenzeit alles tun könnte. Auch steht nicht die heutige Welt mit ihrer Not und Qual im Mittelpunkt. Nein, wir betrachten Jesus und sein Leiden für uns, das heißt sein Leiden für mich persönlich. Dadurch erhalten wir wieder eine Ahnung von der Größe seiner Liebe zu jedem von uns. Diese Liebe ist die Kraft aus der wir Christen leben. Diese Liebe ist es, die uns befähigt Gutes zu tun. Werke der Nächstenliebe zu denen wir in dieser Zeit besonders aufgerufen sind.

Kann jemand nicht am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen, sollte er die Gelegenheit suchen bewusst vor dem Kreuz des Herrn zu beten. Durch die Kreuze in unseren  Kirchen und durch die geweihten Kreuze in unseren Häusern oder Wohnungen werden wir von Gott eingeladen, seinen Segen zu empfangen. Stellen oder knien wir uns bewusst vor unsere Kreuze und verweilen wir mit unserem Geist, unserer Seele bei Jesus. Die Zeit, die wir dafür einsetzen, ist keine verlorene Zeit.

Gesegnete Weihnacht und frohe Feiertage

Von , 25. Dezember 2012

Advent

Von , 3. Dezember 2012

„Segne diesen Kranz und diese Kerzen. Sie sind ein Zeichen, dass du der Ewige bist, dem auch diese kommende Zeit gehört; ein Zeichen des Lebens, das wir von dir erwarten: ein Zeichen, dass du das Licht bist, das alle Finsternis erhellen kann.“

Dieses Wort ist Teil des Segensgebetes über den Adventskranz. Dieser wird uns in der Zeit vor Weihnachten wieder begleiten: in unseren Kirchen und unseren Wohnungen. Das  Gebet bringt den Sinn dieses Brauches zum Ausdruck: Wir Christen blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Sie wird für uns immer heller und schöner werden, weil unser Gott ‚ der Ewige’ am Ende uns erwartet. Nicht nur wir warten auf ihn, er wartet auch auf uns! Unser Gott sehnt sich danach unser Leben hell zu machen. Das gilt vor allem für das ewige Leben in seinem Reich, im Himmel. Aber auch auf Erden kann in unserem Innern ein Licht beginnen zu leuchten. Das geht ähnlich wie beim Adventskranz, langsam in kleinen Schritten. Laden wir ihn deshalb ein, uns immer mehr mit seinem Licht und seiner Liebe zu entzünden. Das Anzünden der Adventskranzkerzen kann ein Anstoß für uns sein, in diesem Sinne zu beten.

Der katholische Pfarrer Markus Hahn aus Kyritz betreut fortan auch Pritzwalk, Meyenburg und Wittstock

Von , 15. Oktober 2012

 

Allein auf weiter Flur

PRITZWALK/MEYENBURG – Pfarrer Markus Hahn von der katholischen Pfarrei Heilig Geist in Kyritz steht seit dem 1. Oktober zusätzlich auch der Kirchengemeinde Heilig Kreuz vor, zu der Pritzwalk, Meyenburg und Wittstock gehören. Zunächst ordnet er bis 1. November die neuen Aufgabenfelder. Am 30. September verabschiedete die Gemeinde Pfarrer Mathias Faustmann, der drei Jahre lang die gut 1000 katholischen Christen von Heilig Kreuz betreute. Faustmann wurde in die Gemeinde Sankt Martin nach Berlin-Kaulsdorf berufen.

„Dies ist keine Übergangsregelung, sondern auf Dauer angelegt“, sagte Hahn zum personellen Aderlass. Der 47-Jährige wohnt weiter in Kyritz und betreut nun 2000 katholische Christen in einem Einzugsgebiet von gut 2000 Quadratkilometern. Sein neuer Pfarrbereich erstreckt sich von Rhinow (Havelland) bis in den Norden der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin.

„Die Abberufung von Pfarrer Faustmann kam kurzfristig, war aber absehbar“, erklärte Hahn im Gespräch mit der MAZ. „Dies ist eine Notwendigkeit, denn hier gibt es zu wenig Amtshandlungen“, gibt er die Position des Bistums Berlin wieder. Schon bevor Mathias Faustmann hier antrat, war „die Situation bekannt“. Sie sei auf die Bevölkerungszahlen im ländlichen Raum zurückzuführen.

„Ich muss sehen, wie ich die vielen Gottesdienstorte unter einen Hut bringe“, sagte Hahn. Er stelle sich aber mit „gelassener Freude der Herausforderung“. Aber: „Für manche Orte wie Wittstock, Neustadt oder Meyenburg bedeutet dies ab 1. November einen großen Wechsel.“ In Meyenburg fällt künftig die Vorabendmesse weg und wird durch einen Wochentagsgottesdienst meist montags um 9.30 Uhr ersetzt. Die Heilige Messe am Sonntag in Wittstock entfällt, dafür gibt es dort jeden 2. und 4. Sonnabend im Monat um 16 Uhr eine Vorabendmesse. In Pritzwalk gibt es weiter sonntags eine Heilige Messe, die um 9 Uhr beginnt. „Die Gemeinden halten die Luft an“, beobachtet Hahn im Zuge der Neuordnung. Er ist sicher, „wenn alle guten Willens sind, kann sich die Arbeit positiv entwickeln.“ Die drei Gemeindemitarbeiter bleiben erhalten.

Markus Hahn wuchs in Westberlin auf, studierte zunächst Elektrotechnik und wechselte dann nach Paderborn zum Studium der katholischen Theologie. 1994 erhielt er die Priesterweihe. Nach mehreren Stationen als Kaplan begann er im Jahre 2000 als Pfarrer in Neustadt (Dosse) und ist seit 2004 in der Pfarrei Heilig Geist in Kyritz tätig. „Ich mag alle Aufgabenfelder, denn auf dem Lande bin ich für alle Generationen zuständig“, sagt Markus Hahn. Einen Ausgleich findet er bei der Gartenarbeit.

(Von Christamaria Ruch)