Nachrichten getagged: erzbischof

Vermeldungen für Sonntag, 29. April 2012

Von , 27. April 2012

Gottesdienste

Wittstock

• Am Dienstag, dem 1. Mai um 8.30 Uhr Rosenkranzgebet und um 9 Uhr Hl. Messe.

• Ebenfalls am 1. Mai findet im Rahmen des Wittstocker Stadtfestes eine Ökumenische Andacht auf dem Marktplatz in Wittstock statt. Eine Pressemitteilung zum Wittstocker Stadtfest finden Sie im Vorraum der Kirche.

• Am 1. Mai feiern wir auch die Taufe von Josef Schnauder. Um 14 Uhr empfängt er das Sakrament der Taufe in Heilig Kreuz Wittstock.

• Am nächsten Sonntag ist die Hl. Messe um 8.30 Uhr.

• Am kommenden Sonntag findet auch die erste Maiandacht um 17 Uhr in Heilig Kreuz statt.

Pritzwalk

• Am Mittwoch ist um 9.30 Uhr keine Hl. Messe. Am Freitag um 9.30 Uhr Rosenkranzgebet und um 10 Uhr Hl. Messe mit anschließender eucharistischer Anbetung.

• Am nächsten Sonntag ist das Hochamt um 10.30 Uhr.

Meyenburg

• Am Donnerstag beten wir um 9 Uhr den Rosenkranz. Hl. Messe ist um 9.30 Uhr. Am kommenden Samstag ist um 16 Uhr Vorabendmesse.

Veranstaltungen

• Heute nachmittag findet um 17.30 Uhr in Pfarrhaus in Pritzwalk ein Vortrag statt. Das Thema lautet: Hat der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan einen Sinn? Es spricht Militärpfarrer Dr. Thomas Balogh von seinen Erfahrungen bei den Soldaten im Auslandseinsatz.

• Am Mittwoch, dem 2. Mai wird unser Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki unsere Pfarrei besuchen. Dabei wird er alle drei Standorte (Pritzwalk, Meyenburg, Wittstock) besichtigen. Die Gemeinde ist an zwei Punkten eingeladen, dem Erzbischof zu begegnen. In Meyenburg gibt es die Gelegenheit zu einem Kaffeetrinken mit Möglichkeit zum Gespräch mit dem Kardinal zwischen 16 und 17 Uhr. In Wittstock wird der Erzbischof um 18 Uhr die Hl. Messe mit der Gemeinde feiern, zu der alle herzlich eingeladen sind. Im Anschluß daran wird es ein Abendessen geben mit den gewählten Vertretern der Gemeinde aus dem Kirchenvorstand und dem Pfarrgemeinderat.

• Die Kinder im Vorschulalter sind zum Kinderkreis in Wittstock eingeladen. Am Samstag in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr wollen wir uns wieder spielerisch und kreativ mit Glaubensfragen beschäftigen.

Kollekte

• Heute erbeten wir die Kollekte für unsere eigene Gemeinde. Am kommenden Sonntag für in Not geratene Mütter.

Herzlich Willkommen, Erzbischof Rainer Maria!

Von , 14. Juli 2011

Der designierte Erzbischof von Berlin Rainer Maria Woelki

Eigentlich wollte Rainer Woelki ein „ganz normaler Pastor“ werden. Genau so, wie die Kapläne und Pfarrer, die er in seiner Heimat in der Bruder-Klaus-Siedlung in Köln-Mülheim als Kind und Jugendlicher erlebt hat. Doch dass Gott auch auf krummen Zeilen gerade schreiben kann, erlebte der leidenschaftliche Anhänger des 1. FC Köln schon bald nach seiner Priesterweihe, die er zusammen mit 14 anderen Kandidaten am 14. Juni 1985 durch Josef Kardinal Höffner im Hohen Dom zu Köln empfing.

Nach Kaplansjahren in Neuss und Ratingen und einer sechsmonatigen Dienstzeit als Militärseelsorger – die Bundeswehr kannte Woelki schon von seiner Wehrdienstzeit, die er als Panzerartillerist absolvierte – berief ihn der neue Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zu seinem Geheimsekretär. Sieben Jahre lang erfüllte Woelki diese anspruchsvolle Aufgabe. In dieser Zeit habe er die Diözese aus ganz neuen Blickwinkeln kennen gelernt, erzählt er rückblickend. Und im Kontakt mit sehr vielen Menschen, die sich mit ihren Anliegen an den Erzbischof gewandt hätten, habe er oft seelsorglich tätig sein können, erinnert er sich dankbar.

Auch nach seiner Zeit im Erzbischöflichen Haus war es nichts mit einer Tätigkeit als „normaler Pastor“: Am 1. März 1997 ernannte ihn Kardinal Joachim Meisner zum Direktor des Collegium Albertinum, dem Kölner Studienhaus der Priesterkandidaten in Bonn. In dieser Position bekam der inzwischen mit einer Arbeit über „Die Pfarrei – Ein Beitrag zu ihrer ekklesiologischen Ortsbestimmung“ zum Dr. theol. promovierten Woelki einen Anruf. Darin wurde ihm mitgeteilt, dass Papst Johannes Paul II. ihn zum Weihbischof in Köln ernannt habe. Das war am 24. Februar 2003.

Damit war klar, dass es nichts mehr werden würde mit dem „ganz normalen Pastor“. „Nos sumus testes“ – „Wir sind Zeugen“ wählte sich der neue Weihbischof als Wahlspruch aus der Apostelgeschichte. Zeuge für den Glauben zu sein, das ist etwas, was den wanderbegeisterten Weihbischof bei seiner Arbeit antreibt. Zuständig ist Woelki im Erzbistum Köln für den Pastoralbezirk Nord, der unter anderem die Städte Düsseldorf und Wuppertal umfasst. Außerdem hat ihn der Erzbischof zum Bischofsvikar für den Aufgabenbereich „Ständiger Diakonat“ beauftragt.

Als jemand, der als Kind und Jugendlicher eine „heile Welt der katholischen Kirche“ erlebt hat, wird er als Bischof heute bei Besuchen in den Gemeinden oft mit einer anderen Realität konfrontiert. Gerade in Firmgottesdiensten komme er immer wieder in Kontakt mit Erwachsenen und Jugendlichen, denen man anmerke, dass sie nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern zählten, berichtet Woelki. „Bei allen Schwierigkeiten, die mit diesen Gottesdiensten manchmal verbunden sind, mache ich die Erfahrung, dass junge Menschen und ältere Christen, die schon lange nicht mehr zu den Gottesdienstbesuchern zählen, durchaus ansprechbar und empfänglich sind für die Botschaft Jesu Christi.“ Oft mache er die Erfahrung, dass sich Menschen ansprechen lassen. Das erfülle ihn und gebe seiner Arbeit, die er als missionarische Arbeit verstehe, Sinn und Freude. (Erzbistum Köln)

18.08.1956 geboren in Köln
1978-1983 Studium in Bonn und Freiburg
14.06.1985 Priesterweihe in Köln
1985-1990 verschiedene seelsorgliche Aufgaben, zuletzt Kaplan an St. Josef, Ratingen
1990-1997 Kaplan und Sekretär von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner
1997-2003 Direktor des Collegium Albertinum, Bonn
21.11.1999 Kaplan Seiner Heiligkeit
30.03.2003 Bischofsweihe, Titularbischof von Scampa/Albanien
11.11.2003 Residierender Domkapitular
02.07.2011 Ernennung zum Erzbischof von Berlin durch den Heiligen Vater

Kardinal Sterzinsky verstorben

Von , 1. Juli 2011

Weihbischof Matthias Heinrich schreibt:

Christus, der das Leben ist, hat unseren emeritierten Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky am Donnerstag, dem 30. Juni 2011, nach langer Krankheit heimgerufen. Im festen Glauben an die Auferstehung bleiben wir dem Verstorbenen über den Tod hinaus verbunden. In unserer Kathedrale liegt bereits jetzt ein Kondolenzbuch aus. Ab Mittwoch wird der Leichnam des Kardinals in der Kathedrale aufgebahrt. Die Kathedrale ist dafür täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Das Requiem für den verstorbenen Erzbischof feiern wir am Samstag, dem 9. Juli 2011, um 15:00 Uhr in der St. Hedwigs-Kathedrale. Ganz herzlich und eindringlich lade ich zur Mitfeier ein.

Georg Kardinal Sterzinsky, Erzbischof von Berlin 1989-2011