Ostern entgegen

Von , 24. Februar 2013

In diesem Jahr sind wir schon mitten in der österlichen Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. In dieser werden wir eingeladen, unseren Blick auf den Herrn zu richten und besonders sein Leiden am Kreuz zu betrachten. Dies geschieht gemeinschaftlich in den Kreuzwegandachten in unseren Kirchen. Bei den Gottesdiensten kommt es weniger darauf an, möglichst viele kluge Gedanken zu entwickeln, was man in der Fastenzeit alles tun könnte. Auch steht nicht die heutige Welt mit ihrer Not und Qual im Mittelpunkt. Nein, wir betrachten Jesus und sein Leiden für uns, das heißt sein Leiden für mich persönlich. Dadurch erhalten wir wieder eine Ahnung von der Größe seiner Liebe zu jedem von uns. Diese Liebe ist die Kraft aus der wir Christen leben. Diese Liebe ist es, die uns befähigt Gutes zu tun. Werke der Nächstenliebe zu denen wir in dieser Zeit besonders aufgerufen sind.

Kann jemand nicht am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen, sollte er die Gelegenheit suchen bewusst vor dem Kreuz des Herrn zu beten. Durch die Kreuze in unseren  Kirchen und durch die geweihten Kreuze in unseren Häusern oder Wohnungen werden wir von Gott eingeladen, seinen Segen zu empfangen. Stellen oder knien wir uns bewusst vor unsere Kreuze und verweilen wir mit unserem Geist, unserer Seele bei Jesus. Die Zeit, die wir dafür einsetzen, ist keine verlorene Zeit.

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