„Dass erneuert werde, das Angesicht der Erde“ – Impressionen vom Dekanatstag 2012

Von , 21. August 2012

Der Kyritzer Pfarrer Hahn im Gespräch mit einigen Ordensfrauen, die aus Neustadt an der Dosse zum Dekanatstag gekommen waren.

Für Gläubige aus allen Teilen des Dekanates bietet der Dekanatstag einen willkommenen Anlass für ein Wiedersehen.

Die Klosterkirche in Heiligengrabe, im zisterziensischen Stil turmlos erbaut, stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts. Sie ist ein siebenjochiger Saalbau mit Kreuzrippengewölbe, an ihren Wänden mehrere Grabplatten aus dem 17./18. Jahrhundert. Zweigeschossig angeordnete Fenster auf der Südseite belichten das Kirchenschiff. Die Strebepfeiler dieser Seite enthalten mehrere Grabplatten. Der überwiegende Teil der Kirche besteht aus Backsteinmauerwerk, ergänzt mit Feldstein-Abschnitten. Maßwerk, Friese und rot und schwarz glasierte Backsteine bilden den Schmuck zu gotischen Formen wie Stufengiebel im Westen und Spitzbogenportal. Im Bereich der westlichen fünf Joche befand sich ursprünglich eine hölzerne Nonnenempore, vermutlich mit direktem Zugang zum westlichen Klausurflügel mit Schlafräumen, Refektorium und Küche, seit dem 19. Jahrhundert findet sich hier eine über zwei Joche reichende Westempore.

Weihbischof Wolfgang Weider feierte mit den versammelten Gläubigen die Hl. Messe in der Klosterkirche.

Der Buchladen "Sonnenhaus Ziegler" aus Berlin bot auf dem Dekanatstag wieder christliche Bücher und Andachtsgegenstände zum Kauf an.

Unter der Leitung von Frau Bulawa-Kohlschmidt sangen die vereinigten Chöre des Dekanates Wittenberge.

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